Bender µP601 — documenting a working medical safety tester

Field notes on the Bender µP601 / µP 601-1 (B928161) medical electrical safety tester (IEC 601-1, DIN VDE 0751): menu tree, built-in DPN-240 dot-matrix printer, RS-232, no manual available.

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Funktionsaufnahme von außen — Bender µP601

Ziel: verstehen und belegen, was das Gerät kann, ohne es zu öffnen. Das Gerät läuft (Einschalttest 2026-08-14) und ist damit selbst die beste Quelle — ein Handbuch ist öffentlich nicht auffindbar (../QUELLEN.md).

Reihenfolge ist bewusst gewählt: erst festhalten, was ohne Netzspannung sichtbar ist, dann der laufende Betrieb, dann Messungen. Jeder Abschnitt hat ein Feld für das Ergebnis; eingetragen wird, was tatsächlich beobachtet wurde, nicht was erwartet wurde.


Sicherheit

Ein Sicherheitstester nach IEC 60601-1 tut im Betrieb genau das, wovor man sonst warnt: er legt Netzspannung auf die Prüfsteckdose, trennt gezielt Schutz- und Netzleiter auf und erzeugt für die Isolationsprüfung Gleich­spannung in der Größenordnung 500 V.


Erwartungsrahmen: Was ein Prüfgerät nach IEC 60601-1 leisten muss

Kein Befund, sondern der Raster, gegen den die Menüpunkte gehalten werden. Wenn ein Punkt im Gerät fehlt, ist das der interessante Befund.

Messgrößen

Messung Worum es geht
Schutzleiterwiderstand Widerstand Netzstecker-Schutzkontakt ↔ berührbares Metall; Prüfstrom typisch mehrere Ampere
Isolationswiderstand typisch 500 V DC, Netzteil ↔ Gehäuse bzw. ↔ Anwendungsteil
Erdableitstrom Strom über den Schutzleiter zur Erde
Gehäuseableitstrom Strom vom berührbaren Gehäuse zur Erde
Patientenableitstrom Strom über das Anwendungsteil zum Patienten
Patientenhilfsstrom Strom zwischen zwei Teilen desselben Anwendungsteils
Netzspannung am Anwendungsteil Anwendungsteil wird gegen Netzspannung geprüft
Ersatzableitstrom rechnerisches Ersatzverfahren statt Messung am Netz

Bedingungen, unter denen gemessen wird

Klassifizierung des Prüflings

Bekannt für dieses Gerät

Aus dem DS601-Datenblatt bereits belegt: einphasig, menügeführt, Fehlerbedingungen „Netzleiter offen” und „Phase vertauscht” vorhanden, Prüfsteckdose und Prüfspitze vorhanden, Softwarestände ID..xxxXX. Für Drehstromprüflinge gibt es im Menü einen eigenen Eintrag.


Erwartung für die noch unbetretenen Messzweige

Nur Messung gliedert sich in Schutzleiter, Isolation und Ableitstrom (MENUEBAUM.md, [S26]). Der erste ist erkundet. Was in den beiden anderen zu erwarten ist — als Vorhersage formuliert, damit das Durchgehen des Menüs sie prüfen kann.

Isolation — Widerstand bei hoher Prüfspannung

Gemessen wird der Isolationswiderstand mit einer Gleichspannung in der Größenordnung 500 V, angezeigt in MΩ. Der Prüfling ist dabei nicht in Betrieb.

Zu erwartende Messstrecken:

Von Gegen Prüft
Netzteil (L und N gebrückt) Schutzleiter Isolation bei Schutzklasse I
Netzteil berührbares Gehäuse Isolation bei Schutzklasse II
Netzteil Anwendungsteil Trennung Netz ↔ Patient
Anwendungsteil Gehäuse / Erde Trennung des Anwendungsteils

Die Aussage ist eine andere als bei der Schutzleiterprüfung: Dort geht es um einen Weg, der da sein muss, hier um Wege, die nicht da sein dürfen. Die hohe Prüfspannung deckt Isolationsfehler auf, die bei Netzspannung noch nicht durchschlagen, aber im Begriff sind es zu tun — Feuchtigkeit, Kriechwege, gealterte Isolierstoffe.

⚠️ 500 V DC zerstören Elektronik. Überspannungsableiter, Y-Kondensatoren und Netzfilter sprechen an oder werden beschädigt. Deshalb ist dieser Prüfschritt bei modernen Geräten oft ausdrücklich nicht anzuwenden — und für eigene Versuche nur an einem Prüfling, dem nichts passieren kann.

Ableitstrom — was im Betrieb tatsächlich fließt

Hier läuft es umgekehrt: kleine Ströme, gemessen in µA, unter Bedingungen, die dem Betrieb entsprechen oder ihn nachbilden. Erwartet werden:

Messgröße Was fließt
Erdableitstrom Strom, der über den Schutzleiter zur Erde abfließt
Gehäuse-/Berührungsstrom Strom von berührbarem Metall zur Erde — mit der Prüfspitze angetastet
Patientenableitstrom Strom über das Anwendungsteil zum Patienten — über die zehn grünen Buchsen
Patientenhilfsstrom Strom zwischen zwei Anwendungsteil-Anschlüssen

Dazu die Verfahren, in denen DIN VDE 0751 sich von der IEC unterscheidet:

Ob dieses Gerät alle drei kennt, ist offen — es zu erfahren, ist einer der Gründe, den VDE-Zweig vollständig durchzugehen.

⚠️ Bei der Direktmessung trennt das Gerät gezielt den Schutzleiter auf, um die Erst-Fehler-Bedingung herzustellen. Das berührbare Gehäuse des Prüflings kann in diesem Moment Spannung führen — der gemessene Strom ist begrenzt, aber er ist da. Kein unbeaufsichtigter Aufbau, nichts anfassen, während die Messung läuft.

Warum beides nötig ist

Isolationsmessung und Ableitstrommessung ersetzen einander nicht:

Ein Gerät kann die eine Prüfung bestehen und die andere nicht — deshalb stehen beide in der Norm.


A — Gerät im Ruhezustand, Netzstecker gezogen

Ergebnis (2026-08-14) — anhand zweier Fotos der Verkaufsanzeige

Quelle: ../bilder/verkaufsanzeige/frontplatte_detail.webp (Nahaufnahme der Frontplatte) und .../geraet_gesamt_mit_zubehoer.webp (Gerät geöffnet, mit Zubehör). Nicht selbst aufgenommen, deshalb nicht im Repository.

⚠️ Vorbehalt: Es ist nicht gesichert, dass die Fotos genau dieses Exemplar zeigen. Alles hier ist am eigenen Gerät gegenzuprüfen — insbesondere Seriennummer, Softwarestand und Zubehörumfang.

Offizielle Gerätebezeichnung

Auf der Frontplatte steht, in dieser Anordnung:

BENDER              µP  SAFETY TESTER
Medical Division        Model   601

Das Gerät heißt also „µP Safety Tester Model 601”, Hersteller ist die Medical Division von Bender. Die Beschriftung µP 601-1 und die Typnummer B928161 stammen vom Typenschild und sind davon zu unterscheiden.

Der Zusatz Medical Division ist ein eigenständiger Befund: das Gerät ist nicht allgemeine Elektroprüftechnik, sondern von vornherein für den Medizinbereich gebaut. Das deckt sich mit IEC 60601-1 aus dem DS601-Datenblatt.

Bauform

Tragbarer Koffer mit aufklappbarem Deckel. Im Oberteil sitzen Anzeige, Anschlüsse und Drucker, im Deckel die Tastatur. Metallrahmen mit Verschlüssen, Tragegriff, dazu eine lederne Dokumententasche auf dem Gehäuse.

Bestätigte Anschlüsse

Anzahl Art Befund
1 Schuko-Prüfsteckdose dunkel, versenkt, links auf der Front
1 Kaltgeräte-Einbaustecker mit Stiften daneben — Leitungsprüfung bestätigt
10 Sicherheitsbuchsen grün, 4 mm einzeln durchnummeriert 1 bis 10, in drei Reihen (1–4 / 5–7 / 8–10)
1 Sicherheitsbuchse gelb, 4 mm am Ende der Reihe, darunter das Erdungszeichen

Berichtigung: die gelbe Buchse ist doch die Erde

Unter der gelben Buchse steht das Erdungssymbol. Die Deutung „Masse/Erde” war damit richtig, meine Gegenrede vom selben Tag falsch. Sie bleibt oben stehen, weil zwei der drei Argumente weiterhin gelten — nur nicht als Beleg gegen die Erde:

Offen bleibt, wogegen diese Erde bezogen ist: Schutzkontakt der Prüfsteckdose, Schutzkontakt des eigenen Netzanschlusses oder ein interner Messbezugspunkt. Das entscheidet der Durchgangstest unten.

Die zehn grünen Buchsen sind einzeln nummeriert

1 bis 10, jede einzeln beschriftet — also keine gebündelte Sammelklemme, sondern zehn getrennt geführte Anschlüsse. Das ist die Voraussetzung für den Patientenhilfsstrom (Messung zwischen zwei Teilen desselben Anwendungsteils) und passt zur Zehnerzahl eines EKG-Anwendungsteils.

Ob sie im Gerät tatsächlich getrennt sind oder nur getrennt herausgeführt und intern gebrückt, bleibt der Messung vorbehalten.

Sechs Piktogramme über der Frontplatte

Über den Anschlüssen liegt eine Reihe von sechs orangefarbenen Schaltbildern — je ein Messaufbau, gerahmt. Sie sind faktisch die Kurzfassung des Funktionsumfangs. Lesbare Beschriftungen: MΩ, µA, Ω, L N PE, 1 … 10, sowie Stecker-, Steckdosen- und Erdungssymbole.

Eindeutig zuzuordnen sind bisher:

Nr. Bild Deutung
3 eine Hand hält zwei Kabelenden, darunter Steckdose und Kupplung mit Ω Leitungsprüfung — erklärt den Kaltgeräte-Einbaustecker
5 Stecker mit Erde, MΩ und µA, darunter Steckdose mit L N PE Isolationswiderstand und Ableitstrom
6 Stecker mit Erde, Kasten mit 1 … 10 und µA Patientenableitstrom über die zehn Buchsen

Die übrigen drei zeigen Varianten mit Schutzleiter, Gehäuse und Anwendungsteil.

🔑 Die Piktogramme sind hinterleuchtet (belegt 2026-08-14)

Sie sind keine gedruckten Beschriftungen, sondern Anzeigen. Beim Start einer Messung leuchtet das zugehörige Schaltbild auf — belegt an Piktogramm 3 (Hand mit zwei Kabelenden), das bei der Schutzleiterprüfung einer abnehmbaren Zuleitung aufleuchtete (MENUEBAUM.md, [S29]).

Damit ist die Frontplatte ein Schaltbild-Display: Der Anwender sieht nicht nur einen Zahlenwert auf vier Zeilen, sondern die zugehörige Beschaltung als Bild — welche Buchsen beteiligt sind, wo aufgetrennt wird, wogegen gemessen wird. Für ein Gerät mit so kleinem Textdisplay eine elegante Lösung, und ein Stück Bedienphilosophie: Das Gerät erklärt den Messaufbau, statt ihn nur zu benennen.

Praktische Folge: Die Piktogramme sind vollständig entschlüsselbar, ohne Handbuch — man muss nur notieren, welches Bild bei welchem Menüpfad aufleuchtet.

Nr. Bild Zuordnung
1 Stecker, Erde, gestricheltes Feld mit Erde offen
2 Stecker mit Erde, Pfeil zur Steckdose mit Ω vermutlich Schutzleiter → Gehäuse
3 Hand hält zwei Kabelenden, Steckdose und Kupplung mit Ω belegt: Schutzleiter → Zuleitung (abnehmbare Netzleitung)
4 Feld mit Erde, Pfeil zur Steckdose offen
5 Stecker mit Erde, MΩ und µA, L N PE vermutlich Isolation
6 Stecker mit Erde, Kasten 1 … 10 mit µA vermutlich Ableitstrom, Anwendungsteil

Neu: eingebauter Drucker

Rechts neben der Anzeige sitzt ein Papierschacht mit Sichtfenster, darin ein bedruckter Streifen. Lesbar ist darauf Klasse:1 — also die Schutzklasse des Prüflings. Das Gerät druckt Prüfprotokolle selbst aus.

Bauart: kein Thermodrucker (belegt 2026-08-14)

Prüfung am vorhandenen Ausdruck: Ein auf etwa 300 °C aufheizender Lötkolben in Papiernähe hinterlässt keine Spur. Thermopapier hätte sich weit darunter geschwärzt — meist ab 60–90 °C.

Direkte Thermografie ist damit ausgeschlossen. Zusammen mit dem Sichteindruck bleibt ein Anschlagdrucker (Nadeldrucker) die schlüssige Deutung.

Streng genommen offen bleibt nur noch der Thermotransferdruck — er nutzt zwar Hitze, überträgt aber Farbe von einem Band auf Normalpapier und bestünde diese Probe ebenfalls. In einem Einbaudruckwerk von etwa 1990 ist er weniger üblich als ein Nadelwerk.

Praktisch ändert das wenig — beide Bauarten haben ein Farbband als Verschleißteil und liefern dauerhafte Ausdrucke. Damit gilt gesichert:

Das Druckwerk ist identifiziert (2026-08-15)

   
Druckwerk DPN-240-24-S105 — Datamega, Frontplatten-Einbaudrucker
Farbband DPN-290-SW, schwarz
Bauart Nadeldrucker mit Farbband — damit bestätigt

Spaltenzahl: 24, bestätigt (2026-08-15)

Die DPN-240-Reihe gibt es in mehreren Breiten (240-24, 240-32, 240-4). Die 24 in der Typnummer ist die Spaltenzahl.

Belegt am Ausdruck: Das Gerät druckt zwischen den Abschnitten eine gestrichelte Trennlinie über die volle Zeilenbreite — abwechselnd ein Strich und ein Leerzeichen, zwölfmal wiederholt:

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Jeder Strich sitzt in einer Zeichenzelle und ist genau so breit wie ein Zeichen der Zeilen darüber und darunter. 12 × 2 = 24 Spalten.

Die Zeichenzellen als Maßstab zu nehmen, ist dabei die verlässlichste Methode: Ein Nadeldrucker setzt jedes Zeichen in ein festes Raster, und eine Folge gleicher Zeichen in diesem Raster ist ein exaktes Lineal.

Eine zwischenzeitliche Schätzung von 20 Zeichen am ausgebauten Werk ist damit erledigt. Der Ausdruck hat vier Spalten mehr als die Anzeige (20 Zeichen).

Farbband: lieferbar, und die Vermutung stimmte

DPN-290-SW ist im Zubehörhandel weiterhin erhältlich und wird dort als gleichwertig zu ERC-21 geführt — der Epson-Farbbandreihe für Registrierkassen und Einbaudrucker.

Damit hat sich die Arbeitsvermutung von gestern bestätigt: Es ist eine genormte Endloskassette aus der ERC-Familie, kein Sonderteil. Ersatz kostet wenige Euro und ist unproblematisch zu bekommen.

Das entschärft den einzigen echten Verschleißpunkt der Ausgabe. Ausdrucke bleiben trotzdem bewusst zu setzen — der Druckkopf ist damit nicht ersetzt —, aber die Sorge, das Gerät könne mangels Farbband verstummen, ist gegenstandslos.

Was noch fehlt: die Ansteuerung

Ein Datenblatt zum DPN-240 war am 2026-08-15 nicht auffindbar. Die Reihe ist über Zubehörhändler belegt, technische Unterlagen sind es nicht.

Aufbau der Druckerbaugruppe (ausgebaut betrachtet, 2026-08-15)

Maße des Einschubs: rund 10 × 8 × 6 cm.

Ort Was dort sitzt
Front Rändelschrauben, ein Knopf, Papierauslass
Rückseite 13-poliger Stecker, greift in die Gegenbuchse im Gerät
über dem Stecker die Papierrolle — sie nimmt 5 der 8 cm ein
vorne oben das eigentliche Druckwerk

Das Druckwerk selbst ist nur 1,5 cm tief und mit Farbband 4 cm hoch. Seine Breite entspricht der Druckbreite zuzüglich Überstand für Motor und Farbbandmechanik. Die Farbbandkassette misst etwa 9 cm in der Breite.

Verdrahtung: Ein Flachbandkabel führt die 13 Leitungen von der rückseitigen Buchse nach vorn zum Druckwerk. Dort sitzt oben eine Platine mit 13 Anschlüssen für das Flachband und zwei weiteren zum Motor, der unmittelbar darunter liegt.

Auffällig: Die Papierrolle beansprucht mehr Bauraum als das Druckwerk. Das Werk ist ein flacher Streifen, alles andere ist Vorrat und Mechanik.

Der grüne Knopf ist der Papiervorschub (belegt 2026-08-15).

Offen bleibt, wie er wirkt — und daran hängt die Aufteilung der 13 Pole:

Verdrahtung Folge
Knopf schaltet den Motor unmittelbar reine Mechanikfunktion, alle 13 Leitungen sind Ausgänge der Hauptplatine
Knopf führt über die 13 Pole zur Hauptplatine eine Leitung ist ein Eingang; die Firmware wertet ihn aus und steuert den Vorschub

Aus dem Video vom 2026-08-15

Aufnahme des laufenden Druckwerks bei entnommener Farbbandkassette, Blick von vorn in den Schacht. Erkennbar:

Die Zahl der Leiterbahnen im Flexkabel grenzt den Druckkopf ein. Sechs bis sieben Bahnen sprechen für einen Kopf mit wenigen Nadeln plus gemeinsamer Rückführung — passend zu einem Zeichenraster, das spaltenweise aufgebaut wird, statt für alle Punkte einer Zeile eigene Magnete zu haben.

Reparatur: Farbband-Transportwalze zerbröselt (2026-08-15)

Befund: Die Transportwalze für das Farbband war vollständig zerbröselt — der Gummi bzw. Kunststoff hatte sich nach rund drei Jahrzehnten zersetzt. Die Walze wurde instandgesetzt.

Das erklärt rückwirkend das blasse Schriftbild: Ein Farbband, das nicht weitertransportiert wird, wird an einer Stelle ausgeschrieben, während der Rest der Kassette voll bleibt. Die Vermutung „ausgelutschtes Farbband” traf also nur die Wirkung, nicht die Ursache.

⚠️ Zerfallender Gummi tritt selten allein auf. Weichmacher wandern in allen Bauteilen desselben Alters gleichmäßig aus. Was hier zerbröselte, steht den übrigen Rollen möglicherweise noch bevor:

Das stellt beides wieder her, worauf es bei einer Transportwalze ankommt: Durchmesser — und damit die Übersetzung des Vorschubs — und Griffigkeit. Ein starrer Ersatz aus Kunststoff hätte Letzteres nicht geleistet.

Was im Auge zu behalten ist, ohne dass es die Reparatur schmälert:

Falls es dauerhaft werden soll, sind die üblichen Wege: ein passender O-Ring, ein Stück Silikonschlauch über den Kern gezogen, oder Schrumpfschlauch — Letzterer ist griffig genug und altert kaum. Alle drei lassen sich später ohne Spuren gegen den Klebebandwickel tauschen.

Gegenprobe bestanden (2026-08-15)

Nach der Reparatur ist das Schriftbild wieder kräftig.

Damit ist zweierlei belegt:

Das Gerät ist damit in allen bisher geprüften Funktionen vollständig betriebsbereit — einschließlich der Protokollausgabe. Der einzige verbliebene Mangel ist die fehlende Uhrenpufferung (BATTERIE.md), und die ist bewusst zurückgestellt.

Nachträglich fällt damit auch die Sparsamkeitsregel milder aus: Das Farbband ist lieferbar (ERC-21-Familie) und der Transport wieder in Ordnung. Ausdrucke bleiben eine bewusste Entscheidung, aber kein knappes Gut mehr.

Befund: Es ist ein nacktes Druckwerk, kein Modul mit Steuerung

Auf der Platine sitzen keine Bauteile — jedenfalls nicht auf der einsehbaren Seite. Sie verteilt nur: 13 Leitungen herein, zwei davon zum Motor, der Rest zum Druckkopf.

Bliebe die Möglichkeit, dass Elektronik am Druckkopf selbst sitzt. Dagegen spricht die Beobachtung: Der Kopf muss sich bewegen, und dafür ist bei 1,5 cm Bautiefe kaum Platz für mehr als die Magnetspulen und ihre Zuleitung.

Damit ist die vorherige Annahme widerlegt: Das Druckwerk nimmt keine fertigen Zeichen entgegen. Die Hauptplatine des µP601 steuert den Druckkopf unmittelbar an.

Die Polzahl passt dazu. 13 Leitungen reichen genau für ein nacktes Werk:

Funktion Leitungen, typisch
Nadelmagnete des Druckkopfs 7
gemeinsame Rückführung / Versorgung 1–2
Motor 2
Zeilen-/Positionsgeber, Papierende 2–3

Zur Einordnung des Größenarguments: Mitte der neunziger Jahre hätte eine Drucksteuerung durchaus in einen Baustein gepasst, Baugröße allein wäre also kein Beweis. Entscheidend ist, dass gar kein Baustein da ist.

Folgen

Für das Vorhaben „Ausdruck elektronisch aufnehmen” (STAND.md): Am Druckerstecker liegen Ansteuermuster für Nadelmagnete, kein Zeichenstrom. Wer dort abgreift, bekäme Punktbilder und müsste daraus erst wieder Text gewinnen — machbar, aber eine andere Größenordnung.

Damit ist die RS-232 auf der Rückwand nicht mehr die bequemere, sondern die einzig sinnvolle Quelle. Der zuvor erwogene zweite, unabhängige Weg über den Druckerstecker entfällt.

Für das Verständnis des Geräts: Der Zeichensatz des Ausdrucks liegt in der Firmware des µP601, nicht im Druckwerk. Das Gerät erzeugt die Punktmuster selbst — und auf der Hauptplatine müssen Magnettreiber und eine Motorsteuerung sitzen. Beides ist beim späteren Öffnen zu erwarten und ein guter Anhaltspunkt zum Auffinden der Druckerbaugruppe.

Vermutung von 2026-08-14: Nadelwerk mit erschöpfter Endlos-Farbbandkassette

Arbeitsvermutung (2026-08-14): ein Nadeldruckwerk mit umlaufender Farbbandkassette, deren Band ausgeschrieben ist. Dafür spricht ein blasses Schriftbild bei ansonsten sauberem Zeichenaufbau.

Das wäre der günstigste denkbare Verschleißfall. Einbaudruckwerke dieser Größe und Zeit verwenden fast durchweg genormte Endloskassetten — die verbreitetste Familie stammt von Epson (ERC-Reihe, etwa ERC-05, ERC-09, ERC-22), verbaut in unzähligen Registrierkassen, Taxametern, Waagen und Messgeräten. Ein guter Teil dieser Kassetten wird bis heute hergestellt, weil der Bestand an Altgeräten groß ist. Preislich bewegt sich das im Bereich weniger Euro.

Das Druckwerk ist ein herausnehmbares Modul (belegt 2026-08-14)

Zwei Rändelschrauben von vorn, und der Drucker ist draußen. Er ist als wartbare Baugruppe konstruiert, nicht fest eingebaut.

Auf ../bilder/verkaufsanzeige/frontplatte_detail.webp ist das rechts erkennbar: eine eigene, abgesetzte Frontplatte mit Rändelschraube, darunter ein Sichtfenster mit gezahnter Abrisskante und dem Papierstreifen (Klasse:1). Die zweite Schraube liegt außerhalb des Bildausschnitts.

Das ist folgenreicher, als es klingt:

⚠️ Vor dem Herausziehen Netzstecker ziehen.

Nächster Schritt:

Wenn ein frisches Band eingelegt ist, lohnt sich der eine geplante Probeausdruck eines Datensatzes deutlich mehr: sauber lesbar, und als Vergleichsvorlage für das, was später über die RS-232 ankommt.

Ein blasses Schriftbild ist übrigens kein Hinweis auf ein defektes Druckwerk. Erst wenn ganze Punktzeilen fehlen, ist eine Nadel gebrochen — und das lässt sich am vorhandenen Ausdruck bereits prüfen.

Offen: Wie bekommt der Drucker seine Zeichen?

Unabhängig von der Bauart ist die Anbindung noch ungeklärt — bekommt das Druckwerk fertige Zeichen von der Hauptplatine, oder wird der Druckkopf direkt angesteuert? Das war ursprünglich die Frage, die über den Aufwand des Auslesevorhabens entschied (STAND.md).

Durch die RS-232 ist sie für das Vorhaben nicht mehr kritisch, bleibt aber für das Verständnis des Geräts interessant — und wird beim Öffnen mit einem Blick auf die Verbindung zum Druckwerk zu beantworten sein.

Der Drucker ist die eigentliche Ausgabe des Geräts

Die gespeicherten Messdaten lassen sich ausschließlich ausdrucken, nicht auf der Anzeige durchblättern (MENUEBAUM.md, [S14]). Bei vier Zeilen zu etwa zwanzig Zeichen ist das folgerichtig — ein vollständiger Prüfbericht passt dort nicht hinein.

Damit ist der Drucker kein Beiwerk, sondern der Hauptausgabeweg. Und damit wird die RS-232 auf der Rückwand (Abschnitt E) zum einzigen verschleißfreien Zugang zu den Daten des Geräts.

Tastatur — vollständig gelesen

Die Tastatur im Deckel ist alphanumerisch nach Telefonbelegung:

7 STU    8 VWX    9 YZ/          START
4 JKL    5 MNO    6 PQR          F
1 ABC    2 DEF    3 GHI          ↑
0        .        C              ↓

Damit lassen sich Buchstaben eingeben, nicht nur Ziffern — Prüflinge können also mit Klartextnamen verwaltet werden. C ist Löschen/Korrektur. Die drei Kontexttasten neben der Anzeige sind auf den Fotos als drei grüne Felder rechts des Displays erkennbar, mit Strichen zu den Displayzeilen.

Zubehör auf dem Foto

Beim eigenen Gerät ist zu prüfen, ob dieses Zubehör vollständig mitgekommen ist.

Nicht vorhanden: der Drehstrom-Adapter DS601 (Stand 2026-08-14). Damit entfällt die Prüfung dreiphasiger Prüflinge — sie steht in diesem Projekt nicht an und ist beim Kartieren nur insoweit interessant, als das Menü vermutlich einen entsprechenden Eintrag anbietet, der ins Leere führt.

Das DS601-Datenblatt bleibt trotzdem die Leitquelle (../QUELLEN.md): Es ist bislang der einzige öffentlich auffindbare Beleg, dass der µP601 existiert, und alles, was über Bauart und Zweck des Geräts dokumentarisch gesichert ist, stammt daraus. Praktisch zweitrangig, dokumentarisch erstrangig.

Rückwand — aufgenommen 2026-08-14

Quelle: ../bilder/verkaufsanzeige/rueckwand.webp

Element Beschriftung Bemerkung
Sub-D-Buchse, 25-polig V.24/RS-232C, darüber BAUD 4800 Datenschnittstelle vorhanden — siehe Abschnitt E
Rundes rotes Bauteil F1, Aufdruck 16 Zuordnung offen: Sicherung, Melder oder Taster
Wippschalter Summer/Buzzer · Ein/On / Aus akustische Rückmeldung abschaltbar
Lüfter mit Schutzgitter, mittig — aktive Belüftung; passt zu einem Gerät, das Prüfströme im Amperebereich liefert
Sicherungshalter, Schraubkappe 2A/250V Geräteabsicherung
Lüftungsschlitze — oberer Rand
Fest angeschlossene Netzleitung mit Zugentlastung — siehe unten

Die eigene Stromversorgung läuft über eine feste Leitung

Zur Vermeidung eines Missverständnisses: Der µP601 hat sehr wohl einen Kaltgeräte-Einbaustecker — aber auf der Front, und als Prüfanschluss. Seine eigene Stromversorgung bezieht er über eine fest angeschlossene Netzleitung mit Zugentlastung auf der Rückwand.

Damit ist die früher offengelassene Möglichkeit widerlegt, der Stecker auf der Front sei der Netzeingang des Geräts. Er ist das, was Piktogramm 3 zeigt: der Anschluss für die Leitungsprüfung.

Warum die Leitungsprüfung in der Medizintechnik einen eigenen Prüfschritt hat

Abnehmbare Geräteanschlussleitungen sind in Kliniken und Praxen ein eigenständiges Prüfobjekt, und das aus praktischen Gründen:

Deshalb hat der µP601 dafür einen eigenen Anschluss und einen eigenen Prüfschritt: Schuko-Stecker der Leitung in die Prüfsteckdose, Kupplungsende auf den Kaltgeräte-Einbaustecker, und das Gerät misst über die geschlossene Schleife.

Summer/Buzzer abschaltbar

Ein eigener Schalter für die akustische Rückmeldung. Das ist ein Hinweis auf den vorgesehenen Einsatz: In einem Prüfablauf mit Handgriffen am Prüfling quittiert ein Summer jeden Schritt, ohne dass man auf die Anzeige sehen muss — und in einer ruhigen Umgebung schaltet man ihn ab.

Typenschild — aufgenommen 2026-08-14

Quelle: ../bilder/verkaufsanzeige/typenschild.webp

BENDER ⚡  µP 601-1
SICHERHEITSTESTER / SAFETY - TESTER

Schutzklasse / Protection class:        I
Nennspannung / Rated voltage:           U_N  = AC 48…62 Hz 230 V
Leistungsaufnahme / Rated supply power: P_in  = 150 VA
Ausgangsleistung / Rated output power:  P_out = 3680 VA
Betriebsart / Operation class:          DB / continuous

Artikel-Nr. / Art. no.: B928161
Werk-Nr. / Serial-no.:  600521        IVM 429 D

Daneben ein zweiter Aufkleber:

Quality System Certified · Det Norske Veritas · ISO 9001
BENDER
Dipl.-Ing. W. Bender GmbH+CoKG
Postf. 1161 · D-35301 Grünberg
Tel. (06401) 807-0 · Fax 807259

Sowie eine Prüfplakette „Nächster Prüftermin” mit den Jahresfeldern 98 · 99 · 00 · 01 · 02 · 03 und Monatsfeldern 1–12, gekennzeichnet im Bereich der frühen Jahre. Das Gerät stand also Ende der 1990er im regelmäßigen Prüfumlauf — es war Betriebsmittel, nicht Reserve.

Was das Typenschild klärt

1. IVM 429 D steht auf dem Typenschild — neben der Werk-Nummer.

Damit ist die Deutung entschieden: keine Angabe des Vorbesitzers (Hypothese B ist erledigt), sondern eine werkseitige Kennung der Geräteausführung, die das Gerät auch beim Einschalten anzeigt. Das abschließende D als Sprachkennung fügt sich weiterhin.

2. P_out = 3680 VA = 230 V × 16 A.

Die Ausgangsleistung ist exakt die Anschlussleistung eines 16-A-Stromkreises. Sie ist keine erzeugte Leistung, sondern die Durchleitung zur Prüfsteckdose — das Gerät darf einen Prüfling bis 16 A versorgen. Das deckt sich mit dem DS601-Datenblatt („maximal 16 A pro Phase”) und mit dem gemessenen Schutzleiter-Prüfstrom von 16 A.

3. P_in = 150 VA ist der Eigenverbrauch — rund 0,65 A. Damit ist auch die Rückwand erklärt:

Element Wofür
Sicherung 2 A / 250 V die Geräteelektronik, passend zu 150 VA
F1, rotes Bauteil mit Aufdruck 16 naheliegend: 16-A-Schutzschalter für die Prüfsteckdose — der Strompfad zum Prüfling, den die 2-A-Sicherung nicht abdecken kann

Damit ist die offene Frage zu F1 mit hoher Wahrscheinlichkeit beantwortet. Es wären zwei getrennte Schutzorgane für zwei getrennte Strompfade — logisch und bei Prüfgeräten üblich.

4. 48…62 Hz — das Gerät arbeitet an 50- wie an 60-Hz-Netzen.

5. DB / continuous — Dauerbetrieb, keine Einschaltdauerbegrenzung für das Gerät selbst. Für den Prüfschritt gilt das nicht: 16 A durch einen Prüfling sind naturgemäß kurzzeitig.

🔑 Datierung: frühestens Juli 1993

Die Herstelleranschrift trägt die fünfstellige Postleitzahl D-35301. Fünfstellige Postleitzahlen gelten in Deutschland seit dem 1. Juli 1993.

Damit ist das Gerät frühestens von Mitte 1993 — die vorherige Schätzung „etwa 1990–1993”, abgeleitet aus den Normausgaben von 1988 und 1990, ist nach unten zu korrigieren. Zusammen mit der Prüfplakette (Jahresfelder ab 98) ergibt sich ein Bild: gebaut in den 1990er Jahren, in Betrieb bis mindestens Anfang der 2000er.

Der Firmenname Dipl.-Ing. W. Bender GmbH + Co KG ist die historische Firmierung des heutigen Bender GmbH & Co. KG.

Was Abschnitt A noch offen lässt

Durchgangstests — ohne Öffnen, ohne Netz

Mit einem Ohmmeter, Netzstecker gezogen:

⚠️ Wichtige Einschränkung: In einem Sicherheitstester sind diese Anschlüsse über Relais geführt. Im ausgeschalteten Zustand sind die Relais abgefallen, gemessen wird also nur die Ruhelage. „Kein Durchgang” beweist deshalb keine Trennung — es kann schlicht ein offenes Relais dazwischenliegen. Umgekehrt ist ein gefundener Durchgang eine harte Aussage.


B — Einschalten und Startbildschirm

Ergebnis (2026-08-14, erste Beobachtung — noch nicht vollständig):

Der Startbildschirm zeigt

Noch nicht aufgenommen: der vollständige Wortlaut aller vier Zeilen, die genaue Position jeder Angabe, Selbsttest, Kalibrierdatum.

🔑 Das Gerät prüft beim Einschalten die Lage seines eigenen Netzsteckers

Befund 2026-08-15: Beim Einschalten stellt der µP601 fest, welcher Stift seines eigenen Schuko-Steckers die Phase führt. Steckt der Stecker „falsch herum”, fordert er auf, auszuschalten und den Stecker zu drehen.

Warum das für dieses Gerät zwingend ist

Ein Schuko-Stecker ist umkehrbar — er passt in beiden Lagen, und damit liegt L mal am einen, mal am anderen Stift. Für die meisten Geräte ist das belanglos. Für einen Sicherheitstester ist es die Grundlage von allem:

1. Die Fehlerbedingungen sind seitenabhängig. Das Gerät stellt im Prüfablauf gezielt Erst-Fehler her — das DS601-Datenblatt nennt „Netzleiter offen” und „Phase vertauscht”. Beide Begriffe setzen voraus, dass das Gerät weiß, welcher Leiter die Phase ist. „Netzleiter offen” bedeutet je nach Seite etwas völlig anderes: Wird N aufgetrennt, liegt der Prüfling weiter an Potential; wird L aufgetrennt, ist er spannungsfrei. Ein Gerät, das das verwechselt, misst Unsinn und meldet trotzdem „bestanden”.

2. Ableitströme sind auf die Phase bezogen. Die Ströme, die über Gehäuse, Schutzleiter und Anwendungsteil abfließen, stammen aus der Netzspannung gegen Erde. Welcher der beiden Leiter diese Spannung führt, bestimmt Größe und Bewertung des Messwerts.

3. „Phase vertauscht” lässt sich nur herstellen, wenn eine Ausgangslage bekannt ist. Das Gerät dreht L und N an der Prüfsteckdose um — dazu muss es die eigene Einspeisung kennen.

Die Bauentscheidung dahinter

Bender hätte das intern lösen können: zwei zusätzliche Relais in der eigenen Zuleitung, die bei falscher Lage umschalten. Stattdessen meldet das Gerät und verlangt einen Handgriff.

Das ist die konservativere Lösung, und für ein Prüfgerät die richtige. Ein Relais in der eigenen Netzzuleitung wäre ein Bauteil, dessen Versagen unbemerkt bliebe und jede folgende Messung still verfälschen würde. Ein Hinweis auf der Anzeige kann nicht klemmen.

Es passt zur Haltung, die das ganze Gerät zeigt: Lieber einen definierten Zustand verlangen, als stillschweigend ausgleichen.

Wie es das vermutlich feststellt — und was daraus folgt

Naheliegend ist eine Spannungsmessung beider Netzleiter gegen den Schutzleiter. Im TN- oder TT-Netz liegt N nahe Erdpotential, L auf etwa 230 V gegen Erde. Der Unterschied ist eindeutig und mit einfachen Mitteln zu erfassen.

Daraus folgen zwei Dinge, die im Alltag zählen:

Der Besitzername ist ein programmierbares Feld

Dass der Voreigentümer auf dem Startbildschirm steht, heißt: das Gerät speichert einen frei einzugebenden Betreibertext. Dafür ist die alphanumerische Tastatur da. Zwei Folgerungen:

⚠️ Den Text nicht überschreiben. Er gehört zum Auslieferungszustand des gebrauchten Geräts und ist die einzige Spur zur Herkunft — vergleichbar dem Vorbesitzer-Hinweis, über den im Vorgängerprojekt die Gerätegeschichte rekonstruiert wurde.

Datenschutz: Handelt es sich um eine Einrichtung (Klinik, Werkstatt, Firma), darf der Name hier stehen und ist als Rechercheansatz brauchbar. Ist es eine natürliche Person, gehört der Name nicht ins Repository — dann hier nur „Personenname, lokal notiert” vermerken.

Wortlaut:

(noch nicht eingetragen — erst nach obiger Unterscheidung)

IVM429 D — Deutung offen

Position oben rechts, also abgesetzt vom Betreibertext. Zwei Lesarten:

A — Softwarestand. Die wahrscheinlichere. Eine kurze alphanumerische Kennung in der oberen Bildschirmecke ist die übliche Stelle für die Firmware-Version. Das abschließende D wäre dann die Sprachvariante (Deutsch) — Bender liefert seine Geräte mehrsprachig aus.

Dazu passt, dass das DS601-Datenblatt Softwarestände ausdrücklich als Verträglichkeitsbedingung führt:

Achtung / Caution — Drehstromadapter nur in Verbindung mit Software-Versionen ID..xxxXX benutzen.

ID..xxxXX ist dort ein Platzhaltermuster, kein konkreter Stand; es belegt aber, dass Bender Softwarestände in genau solchen kurzen Buchstaben-Ziffern- Codes führt. Ob IVM429 D demselben Schema folgt, ist damit nicht bewiesen.

B — Teil der Besitzerangabe. Ein Abteilungs- oder Inventarkürzel des Vorbesitzers, das mit in den Betreibertext eingegeben wurde. Weniger wahrscheinlich, weil es räumlich abgesetzt steht.

Tests, die das entscheiden

Warum das wichtig ist — und warum es das auch ohne den DS601 bleibt:

Der DS601 gehört nicht zum vorhandenen Zubehör (Stand 2026-08-14). Die Verträglichkeitsfrage aus dem Datenblatt ist damit praktisch gegenstandslos; Drehstromprüfung steht nicht an. Der Softwarestand bleibt trotzdem zu klären:


C — Menübaum vollständig kartieren

Das ist der Kern dieser Aufnahme. Ohne Handbuch ist der Menübaum die Funktionsbeschreibung des Geräts.

Was die Bedienung vorgibt

Bedient wird über drei Kontexttasten neben einem vierzeiligen Display (Abschnitt A). Daraus folgt die Struktur jedes Bildschirms — und damit das Aufnahmeformat:

Aufnahmeformat — pro Bildschirm alle vier Zeilen wörtlich, mit Markierung, welche Zeile zu welcher Taste gehört, und wohin die Taste führt. Zum Beispiel:

[Bildschirm 1 — Grundzustand nach dem Einschalten]
Zeile 1:  <Text>            (keine Taste)
Zeile 2:  <Text>   ← Taste 1  → führt zu Bildschirm 2
Zeile 3:  <Text>   ← Taste 2  → führt zu Bildschirm 7
Zeile 4:  <Text>   ← Taste 3  → führt zu Bildschirm 12

Weil die Zeilen kurz sind, wird Bender die Beschriftungen abgekürzt haben — deshalb wörtlich abschreiben, samt Abkürzungspunkten und Sonderzeichen. Die Auflösung der Abkürzungen ergibt sich später aus dem Zusammenhang.

Nachtrag (2026-08-14): Es gibt eine vollständige Tastatur

Die Überlegungen oben entstanden, als nur die drei Softkeys bekannt waren. Mit dem Fund der zweiten Tastengruppe — Nummernblock, Start, F, ↑, ↓ — sind zwei davon zu berichtigen:

Berichtigt: „höchstens drei Auswahlmöglichkeiten pro Bildschirm”. Mit ↑/↓ kann eine Liste länger sein als die Anzeige. Die drei Softkeys sind dann keine Begrenzung der Optionen, sondern nur die drei gerade sichtbaren. Beim Kartieren deshalb auf jedem Bildschirm ↑ und ↓ betätigen und prüfen, ob weitere Einträge nachrücken — sonst bleibt der halbe Menübaum unentdeckt. Damit fällt auch die Vermutung „tief statt breit”; der Baum kann ebenso gut flach und lang sein.

Berichtigt: „Schnittstelle ist der einzige Weg für Dateneingabe”. Der Nummernblock erledigt das direkt am Gerät. Abschnitt E bleibt wertvoll, aber nicht mehr notgedrungen.

Neu hinzugekommen — die Taste F. Eine Funktions- oder Umschalttaste ist der übliche Ort für Sonderfunktionen und Tastenkombinationen, und damit auch für Service- und Kalibriermenüs. Das ist interessant, aber genau deshalb:

⚠️ F erst systematisch erkunden, wenn der normale Menübaum kartiert und die Daten des Vorbesitzers gesichert sind (Abschnitt D). Blind Kombinationen zu probieren — besonders F beim Einschalten gehalten — kann in einem Servicemodus landen, der Kalibrierwerte oder den Speicher berührt. Zuerst notieren, was F im Normalbetrieb allein bewirkt.

Erste Befunde zur Bedienlogik (2026-08-14)

Beobachtung Bedeutung
START kehrt zum Startbildschirm zurück Die Taste ist eine Heim-/Abbruchtaste, kein Messungsauslöser. Ob sie im Prüfablauf zusätzlich startet, ist offen.
F vom Startbildschirm → Sprachauswahl (Englisch / Deutsch) F ist keine Umschalttaste, sondern öffnet ein kontextabhängiges Menü. Was F tut, hängt davon ab, wo man steht.
Die Auswahl erfolgt über 2 der 3 Softkeys Bestätigt: die Softkeys zeigen nur die gerade gültigen Optionen; nicht belegte bleiben leer.

Das Wichtigste daran: es gibt einen sicheren Rückweg. Mit START kommt man aus jeder Lage zum Startbildschirm zurück. Damit ist das Kartieren des Menübaums risikoarm — man kann sich nicht verlaufen, und jeder Zweig lässt sich vom selben definierten Ausgangspunkt neu anlaufen.

Daraus folgt das Vorgehen: jeden Zweig vom Startbildschirm aus anlaufen, bis zum Ende verfolgen, mit START zurück, nächster Zweig. Kein Rückwärtstasten durch Ebenen, keine Zweifel darüber, wo man gerade ist.

Zwei Menüwege sind zu kartieren, nicht einer:

  1. der Weg über die drei Softkeys vom Startbildschirm aus
  2. der Weg über F — und zwar F an jeder Stelle des Baums, weil es kontextabhängig ist. Ein F tiefer im Baum zeigt etwas anderes als F auf dem Startbildschirm.

Beim Notieren deshalb festhalten, von wo aus F gedrückt wurde.

Vorgehen

Jeden Menüpunkt aufrufen, Beschriftung wörtlich notieren, eine Ebene tiefer gehen, mit START zurück. Nichts bestätigen, was eine Messung startet oder etwas speichert — dazu Abschnitt F. Bei Unsicherheit START drücken und notieren.

Ergebnis als Baum festhalten, Einrückung = Ebene, Beschriftungen wörtlich.

Ergebnis:

(noch nicht aufgenommen)


D — Daten des Vorbesitzers

Ein Gerät aus dem Klinikbetrieb hat gespeicherte Prüflinge und Protokolle. Das sagt, wofür es benutzt wurde — und ist unwiederbringlich, wenn es beim Herumprobieren gelöscht wird.

⚠️ Keine Löschfunktion aufrufen, kein Speicher zurücksetzen, kein Werksreset. Das ist die einzige Kopie.

Hinweis Datenschutz: Prüfprotokolle aus dem Klinikbetrieb können Standort- und Personennamen enthalten. Solche Daten gehören nicht ins Repository — für die Analyse reicht Struktur und Zeitraum.

Ergebnis:

(noch nicht aufgenommen)


E — Schnittstelle

Falls das Gerät eine Datenschnittstelle hat, ist das der größte Hebel dieser ganzen Aufnahme: sie ist rein passiv erschließbar und liefert Struktur, an die man über die Anzeige nie kommt.

Belegt (2026-08-14): Es gibt eine RS-232

Auf der Rückwand sitzt eine 25-polige Sub-D-Buchse, beschriftet V.24/RS-232C, darüber BAUD 4800.

Das ist der wichtigste Einzelbefund dieser ganzen Aufnahme. Konsequenzen:

Nächste Schritte an der Schnittstelle

⚠️ Der Pegel ist echtes V.24 (±12 V), kein TTL. Ein USB-RS-232-Adapter mit Pegelwandler gehört dazu; ein direkt angeschlossener Mikrocontroller-UART wird beschädigt.

Falls sich ein Befehlssatz zeigt, entsteht daraus ein eigenes Dokument RS232_PROTOKOLL.md nach dem Muster des Vorgängerprojekts.

Beim UNIMET 1000ST war die RS-232 vollständig dokumentiert (Prüfschritte und Befehle als Zahlencodes). Ob der µP601 etwas Ähnliches kann, ist offen — er ist eine andere Baureihe. Falls ja, entsteht daraus ein eigenes Dokument RS232_PROTOKOLL.md nach dem Muster des Vorgängerprojekts.

Ergebnis:

(noch nicht aufgenommen)


F — Messungen an einem harmlosen Prüfling

Erst wenn A bis E aufgenommen sind. Ziel ist nicht, etwas zu prüfen, sondern zu sehen, wie das Gerät einen Prüfablauf führt und welche Werte es ausgibt.

Prüfling wählen, dem nichts passieren kann:

Ergebnis — erste Messung am 2026-08-14

Schutzleiterprüfung einer Geräteanschlussleitung

Über einen Menüpfad gefunden, der nur die Leitung prüft — also der Prüfschritt zu Piktogramm 3 auf der Frontplatte.

   
Messwert 0,109 Ω
Prüfling Geräteanschlussleitung (Schuko ↔ Kaltgerätekupplung)
Beobachtung Die Leitung wird während der Messung deutlich warm.

Einordnung des Messwerts

0,109 Ω ist ein unauffälliger Wert für eine Netzleitung. Er setzt sich zusammen aus dem Leiterwiderstand und den Übergangswiderständen an Stecker, Kupplung und den Kontakten des Prüfgeräts.

Zur Größenordnung: Kupfer hat rund 0,0175 Ω·mm²/m. Für den Schutzleiter einer Leitung ergibt das

Querschnitt Widerstand je Meter
0,75 mm² ≈ 0,023 Ω/m
1,0 mm² ≈ 0,018 Ω/m
1,5 mm² ≈ 0,012 Ω/m

Bei einer kurzen Leitung liegt der Leiteranteil damit deutlich unter dem Messwert — der Rest sind Übergangswiderstände, was normal ist. Bei einer langen Leitung kann der Leiteranteil den Wert dagegen fast allein erklären. Deshalb gehören Länge und Querschnitt zum Messwert dazu, sonst ist er nicht zu beurteilen.

Den maßgeblichen Grenzwert setzt nicht die Faustregel, sondern das Gerät selbst — nachzulesen in Grenzwerteingabe (MENUEBAUM.md, [S16]).

Warum die Leitung warm wird — das ist Absicht

Die Erwärmung belegt einen hohen Prüfstrom, und der ist bei dieser Messung vorgeschrieben. Der Grund ist einleuchtend, sobald man ihn einmal gehört hat:

Ein Schutzleiter, dessen Litze zu neunzig Prozent durchtrennt ist, zeigt einem gewöhnlichen Ohmmeter mit wenigen Milliampere einen tadellosen Wert. Die verbliebenen Drähte reichen für die Messung — aber nicht für den Fehlerstrom, den sie im Ernstfall führen müssten.

Erst ein Prüfstrom in der Größenordnung mehrerer Ampere bringt einen solchen Restquerschnitt zum Vorschein: Der Spannungsabfall steigt messbar, die Stelle erwärmt sich. Die Erwärmung ist also kein Nebeneffekt, sondern der Sinn des Verfahrens.

Dass das Gerät diese Ströme liefert, erklärt zugleich zwei Beobachtungen von der Aufnahme der Baugruppen: den Lüfter auf der Rückwand und die Absicherung mit 2 A trotz kurzzeitig hoher Prüfströme — die Energie kommt aus einem Transformator, nicht direkt aus dem Netz.

Vorsicht bei dieser Messung

⚠️ Während der Messung nichts bewegen. Das Datenblatt des DS601 warnt ausdrücklich davor, dass „durch den hohen Messstrom Relaiskontakte […] zerstört werden” können, wenn während der Messung Erschütterungen auftreten. Das gilt sinngemäß für die Kontakte im µP601 selbst und für Stecker und Kupplung des Prüflings: Wackeln unter Last brennt Kontakte an.

⚠️ Nicht unnötig wiederholen. Jede Messung belastet Stromquelle, Relaiskontakte und Prüfling. Für die Aufnahme genügt ein sauberer Durchgang je Prüfschritt.

⚠️ Die Leitung ausgelegt prüfen, nicht aufgewickelt. Nicht wegen der Induktivität — die liegt bei 50 Hz und wenigen Metern im Milliohm-Bereich und ist gegenüber 0,109 Ω bedeutungslos. Sondern wegen der Wärmeabfuhr: Im Bund addiert sich die Verlustwärme, die ausgelegt einfach abgestrahlt würde.

Die Erwärmung selbst ist ein Diagnosemittel

Wenn die Leitung ohnehin warm wird, lohnt es, sie unmittelbar nach der Messung abzutasten:

Ein Gesamtwert im grünen Bereich schließt eine solche Stelle nicht aus: Ein paar zusätzliche Milliohm gehen im Messwert unter, machen sich thermisch aber bemerkbar.

Gemessen: Der Prüfstrom beträgt 16 A (2026-08-14)

Mit der Stromzange am Prüfkabel erfasst: 16 A.

Damit ist die Erwärmung vollständig erklärt:

Größe Wert
Prüfstrom 16 A
Widerstand der Leitung 0,109 Ω
Verlustleistung in der Leitung I²·R = ≈ 28 W
Spannungsabfall über die Leitung I·R = ≈ 1,74 V

28 W in einer Netzleitung sind erheblich — mehr als eine kleine Lötkolbenspitze. Dass die Leitung „richtig warm” wird, ist damit keine Auffälligkeit, sondern Arithmetik.

Was daraus über die Quelle folgt: Bei 1,74 V Abfall über den Prüfling muss die Leerlaufspannung der Quelle nur wenige Volt betragen. Die aufgenommene Leistung liegt damit in der Größenordnung von 30 bis 60 VA — bequem innerhalb der 2 A / 250 V, mit denen das Gerät abgesichert ist. Das bestätigt die Annahme einer Niederspannungs-Hochstromwicklung am Transformator.

Es erklärt zugleich, warum die Prüfung kurz sein muss: Bei 16 A ist eine Dauermessung weder für den Trafo noch für die Relaiskontakte zumutbar.

Stromart: Wechselstrom (bestätigt 2026-08-14). Der Prüfstrom ist 16 A AC.

Das passt zur einfachsten denkbaren Bauweise: eine Niederspannungswicklung des Netztransformators, über Relais direkt auf den Prüfkreis geschaltet. Kein Gleichrichter, keine Regelung, keine Siebung — der Strom stellt sich aus Wicklungsspannung und Prüflingswiderstand ein. Robust, und für ein Gerät von 1990 die naheliegende Lösung.

Streng genommen misst das Gerät damit eine Impedanz, nicht einen reinen Widerstand. Bei 50 Hz und Werten um 0,1 Ω ist der induktive Anteil einer Netzleitung jedoch vernachlässigbar — der angezeigte Wert ist praktisch der Wirkwiderstand.

Nebenbei fügt sich die Zahl ins Gesamtbild: Prüfsteckdose, Leitungsprüfung und Prüfstrom liegen alle in der 16-A-Welt eines gewöhnlichen Schuko-Stromkreises. Auch das DS601-Datenblatt nennt für Prüflinge „maximal 16 A (pro Phase)”. Das Gerät nennt den Prüfstrom nirgends. Es zeigt ausschließlich den Widerstandswert an und druckt ihn aus (belegt 2026-08-14).

Damit ist die Zangenmessung die einzige Quelle für diese Angabe — sie steht weder auf der Anzeige noch im Ausdruck, und ein Handbuch, das sie nennen könnte, existiert nicht. Ein Befund, den es ohne eigene Messung nicht gäbe.

Jede Messung wird gedruckt — lässt sich das abschalten?

Der Messwert wird automatisch ausgedruckt. Beim Erkunden der Prüfschritte kostet das Farbband, ohne dass der Ausdruck jedes Mal gebraucht würde.

Vorhaben: Prüfstrom mit der Stromzange messen

Um die Überschlagsrechnung durch einen Messwert zu ersetzen, soll der Prüfstrom mit einer Stromzange erfasst werden — an einem Prüfkabel, dessen Adern einzeln geführt, aber isoliert sind, sodass die Zange um einen Leiter gelegt werden kann.

Erst der billigere Versuch, bevor etwas gebaut wird:

Bei der Prüfung einer Geräteanschlussleitung fließt der Prüfstrom nur durch den Schutzleiter der Leitung — vom Schutzkontakt der Prüfsteckdose durch die Leitung zum Kaltgeräte-Einbaustecker und im Gerät zurück. L und N der Leitung führen dabei nichts.

Damit hebt sich in der Leitung nichts auf, und die Zange sollte um das gesamte Kabel gelegt bereits den vollen Prüfstrom anzeigen.

Fallstricke bei der Messung:

Punkt Worauf zu achten ist
AC oder DC? Ist der Prüfstrom Gleichstrom, zeigt eine gewöhnliche AC-Zange (Stromwandler) nichts an. Dann wird eine Zange mit Hall-Sensor gebraucht. Ein Ausschlag von null bei gleichzeitig warmem Kabel ist also selbst ein Befund: dann ist es DC.
Kurze Messdauer Der Prüfschritt dauert nur Sekunden. MAX-/Peak-Hold einschalten, sonst ist die Anzeige vorbei, bevor sie steht.
Messbereich Auf 10–30 A einstellen, nicht auf Milliampere.
Nur ein Leiter Umfasst die Zange Hin- und Rückleiter, hebt sich das Feld auf und sie zeigt null.

⚠️ Ein Prüfkabel mit einzeln geführten Adern gehört ausschließlich zur Schutzleiterprüfung. Dort liegt nur Niederspannung an. Käme dasselbe Kabel in einem Prüfschritt zum Einsatz, bei dem das Gerät Netzspannung auf die Prüfsteckdose legt, wären getrennt geführte L- und N-Adern eine ernste Gefahr. Ein solches Kabel deshalb deutlich kennzeichnen und getrennt von den übrigen Messleitungen aufbewahren.


Was danach offen bleibt

Fragen, die sich von außen nicht klären lassen und für später vorgemerkt sind — sie rechtfertigen für sich genommen noch kein Öffnen: